Budrich-Open: Open Access@Wissenschaft

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Budrich-Open: Seit Gründung (2004) bietet der Verlag Barbara Budrich auch die Möglichkeit, im Open Access zu publizieren. Heute stehen mit Moving-Wall-Modellen bei den Zeitschriften, mit Open Express-Angeboten für Goldenen und Grünen Open Access bei Buch- und Zeitschriften-Beiträgen sowie für die Open Access-Publikation ganzer Bücher zahlreiche Optionen zur Verfügung.

1. Moving Wall: Unser Zeitschriften-Standard

Budrich-OpenAuf der Zeitschriften-Plattform www.budrich-journals.de bzw. www.budrich-journals.com bieten wir die Budrich-Zeitschriften mit wenigen Ausnahmen nach Ablauf einer gewissen Karenzzeit im Open Access an: Nach 24 Monaten werden alle Zeitschriftenbeiträge frei zugänglich geschaltet.

Auf den jeweils einschlägigen Open Access-Repositorien (peDOCs und SSOAR bzw. GenderOpen) sind die Zeitschriftenbeiträge dann ebenfalls frei zugänglich.

Der DOI (Digital Object Identifier) macht den jeweiligen Beitrag auffindbar und recherchierfähig. Die weiteren Metadaten, die den Beitrag beschreiben, tragen ebenfalls zu einer guten Sichtbarkeit und Auffindbarkeit bei. Selbstverständlich gelten diese Merkmale für die Beiträge direkt ab Erscheinen – lediglich der kostenfreie Zugriff auf alle Inhalte ist der Unterschied, den der Open Access macht.

Die Moving Wall kommt standardmäßig bei fast allen Budrich-Zeitschriften zum Einsatz – ohne Mehrkosten für Redaktionen, Institutionen bzw. AutorInnen.

2. Open Express – der schnelle Weg für Buch- und Zeitschriftenbeiträge sowie Monografien

Vielfach wird von Hochschul-Mitarbeitern und -Mitarbeiterinnen gefordert, dass ihre Publikationen im Open Access verfügbar gemacht werden. Oder Autorinnen und Autoren haben von sich aus den Wunsch, ihre Publikationen in den Open Access zu stellen. Häufig liegt dem die Vorstellung zu Grunde, dass die kostenlose Verfügbarkeit automatisch zu einer höheren Verbreitung führt. Dieser Automatismus funktioniert nicht uneingeschränkt, wie ich in einem früheren Blog-Post ausführe.

Budrich-OpenAus welcher Motivation heraus auch immer: Seit 2015 bieten wir zwecks Open Access-Veröffentlichung über den Goldenen oder Grünen Weg (unmittelbarer oder verzögerter Open Access) die Option „Open Express“ an.

Gegen eine Gebühr (allgemein Article Processing Charge genannt) wird die jeweilige Publikation auf unseren Plattformen und den thematisch einschlägigen Open Access-Repositorien (peDOCs für die Erziehungswissenschaft und Soziale Arbeit, SSOAR für die Sozialwissenschaft und GenderOpen für die Gender Studies) sofort oder mit einer gewissen Karenzzeit veröffentlicht.

Übrigens: Während die Article Processing Charges bei vielen unserer KollegInnen bei Tausenden (!) von Euro, Pfund oder Dollar liegen, liegen unsere APCs abhängig von der Veröffentlichung (Zeitschriften- oder Buchbeitrag) im unteren dreistelligen Bereich.

Bei Open-Access-Büchern besteht zumeist eine Print-on-Demand-Option: Auf Bestellung wird das Buch gedruckt und trifft innerhalb weniger Tage beim Kunden, bei der Kundin ein.

3. Programmarbeit, Qualität, Push vs. Pull: Der Verlagsvorteil

Es gibt eine Vielzahl von Publikationsmöglichkeiten im Open Access, welchen Vorteil haben Autorinnen und Autoren von der Kooperation mit dem Verlag Barbara Budrich?

Programmarbeit

Für uns ist Programmarbeit oberstes Gebot für all unsere Publikationen: Passt die Publikation in unser Programm? ist in diesem Kontext unsere Leitfrage. Dabei ist die Thematik nur eine von drei Kategorien, die wir betrachten. Die beiden anderen sind: Zuschnitt/ Aufbereitung und generelle Ausrichtung.

Thematik: Das Buch muss in einen unserer fünf Fachbereiche passen – Erziehungswissenschaft, Gender Studies, Politikwissenschaft, Soziale Arbeit oder Soziologie. Zuschnitt/ Aufbereitung bedeutet, dass wir zum Beispiel Qualifikationsarbeiten frühestens ab der Dissertation zur Publikation übernehmen und dass eine gewisse Breite und/ oder Tiefe der Aufbereitung notwendig ist, um unser Publikum anzusprechen und die Publikation zu rechtfertigen. Generelle Ausrichtung bedeutet eine Orientierung an wissenschaftlichen und ethischen Maßstäben. Vorausgesetzt wird für die weitere Prüfung die gute wissenschaftliche Praxis. Der nächste Schritt ist also die Qualitätskontrolle.

Qualitätskontrolle

Unsere Zeitschriften arbeiten in der Regel mit dem in der Wissenschaft üblichen double-blind Peer Review. Nach der ersten Kontrolle seitens der jeweiligen Redaktion durchläuft jeder Beitrag einen Evaluationsprozess. Nur solche Beiträge, die von den externen Reviewern als publikationswürdig erachtet werden, erscheinen auch in der jeweiligen Zeitschrift.

Für unsere Buchpublikationen übernehmen unsere LektorInnen, teils mit zusätzlichen Peer Reviews, teils mit Unterstützung durch etwaige ReihenherausgeberInnen die Qualitätskontrolle. Zumeist durchlaufen die Publikationen einen Kontrollprozess im Lektorat, aus dem – auch für Dissertationen – ein Gutachten entsteht. Dabei ist es für uns unerheblich, in welcher Form (Open Access, eBook, gedrucktes Buch) die Veröffentlichung letztlich erfolgen wird.

Push vs. Pull

Die Verfügbarkeit einer Publikation allein garantiert noch nicht, dass sie auch wahrgenommen wird. Hier legen wir in unserer Verlagsarbeit einen besonderen Schwerpunkt auf die Information einschlägig Interessierter über unsere Publikationen – wiederum unabhängig vom Veröffentlichungsformat.

All unsere Publikationen – ob nun im Open Access, Paid Content von eJournals und eBooks oder gedruckte Bücher und Zeitschriften – werden in der jeweiligen Vorschau angekündigt, in unsere thematischen Kataloge aufgenommen, in unserem Shop präsentiert. Wir erstellen individuelles Werbematerial, präsentieren – sofern physisch verfügbar – auf einschlägigen Büchertischen und informieren in unseren Newslettern.

Die Metadaten aller Publikationen werden an die einschlägigen Datenbanken – national wie international – gemeldet, die Publikationen über unsere Vertriebspartner verfügbar gemacht.

Auch hier bringt unsere Verlagsarbeit einen deutlichen Mehrwert, denn neben dem passiven Anbieten („Pull“), das durch die richtige Verschlagwortung und gepflegte Metadaten auf einer Vielzahl relevanter Vertriebskanäle unterstützt wird, werden wir aktiv („Push“) und geben Institutionen und individuellen WissenschaftlerInnen die Möglichkeit, auf unsere Publikationen aufmerksam zu werden. Dabei macht sich zusätzlich zum Impuls bei Erscheinen die langfristige und nachhaltige Kooperation mit Bibliotheken, Institutionen, WissenschaftlerInnen und Medien deutlich bemerkbar.

4. Unsere Publikations-Optionen mit Budrich-Open

Budrich-OpenWollen Sie mit einer unserer Zeitschriften kooperieren, wenden Sie sich bitte direkt an die jeweilige Redaktion: Die Redaktionen arbeiten autonom in völliger Unabhängigkeit vom Verlag. Gern können Sie unser Angebot Open Express für Zeitschriftenbeiträge anfordern; bitte geben Sie an, in welcher Zeitschrift Sie publizieren werden bzw. publiziert haben.

Für unsere Buch-Autorinnen und Autoren bieten wir ebenfalls die Möglichkeit der Open Express-Publikation an: Fordern Sie Informationen zu unserem Open Express für Aufsätze in Sammelbänden an; bitte geben Sie an, in welchem Buch Sie publizieren werden bzw. publiziert haben.

Neben der Veröffentlichung unserer Bücher als gedruckte und/ oder eBooks unterbreiten wir Ihnen gern ein Angebot zur Veröffentlichung Ihres Buches im Goldenen oder Grünen Open Access – ggf. mit einer Print-on-Demand-Option! Auch Pubikationen, die bereits im Open Access erschienen sind, können wir noch in unser Programm übernehmen.

Kontaktieren Sie unser Lektorat: Wir freuen uns auf Ihre Anfrage!

 

 

September 5, 2017

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