Femina Politica: 20-jähriges Jubiläum

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femina politica: Präsentieren das aktuelle Heft: Gabriele Wilde, Gundula Ludwig und Brigitte Bargetz

Präsentieren das aktuelle Heft: Gabriele Wilde, Gundula Ludwig und Brigitte Bargetz

femina politica - Birgit Sauer hält den Festvortrag

Birgit Sauer hält den Festvortrag

femina politica - die Geschichte

Skizzieren die Geschichte der Femina Politica: Gabriele Abels und Julia Lepperhoff

femina politica

Feminae Politicae

femina politica - Grußwort

Grußwort Barbara Budrich

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Alexandra Scheele führt durch das Programm

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Jubiläumsfeier im WZB

femina politicaFemina Politica – vor über 20 Jahren als Rundbrief der AG Politik und Geschlecht gegründet und vor 20 Jahren erstmals als „richtige“ Zeitschrift erschienen, ist die einzige deutschsprachige Zeitschrift für feministische Politikwissenschaft. Es war an der Zeit, 20 Jahre femina politica gebührend zu feiern – mit der Redaktion, mit vielen Autorinnen und Autoren, mit Freundinnen und Freunden und der Verlegerin. Am 30. Juni 2017 bot das Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung den feierlichen Raum für die Jubiläums-Feier.

Femina Politica – vom Rundbrief zur Zeitschrift

Die ersten Ausgaben des Rundbriefs waren von den Redakteurinnen am legendären OSI (Otto-Suhr-Institut der FU Berlin) noch selbst kopiert, geheftet und versandt worden. Und auch als die Femina Politica bereits ihr Zeitschriftenkleid angezogen hatte, sollte es noch einige Jahre dauern, bis die Zeitschrift sich zunächst vom Verlag Leske + Budrich etwas hat „mitnehmen“ lassen: Zwar lagen Herstellung, Vertrieb und Abo-Verwaltung nach wie vor in Händen der Redaktion, doch nahm der Verlag die Zeitschrift in seine Kataloge auf und Hefte auf Kongresse mit.

Erst 2004, als ich meinen eigenen Verlag Barbara Budrich gegründet hatte, übersiedelte die Femina Politica ins Verlagsprogramm und die Verantwortung für Satz, Herstellung, Marketing und Vertrieb ging vollständig an den Verlag über.

Femina Politica – die Jubiläumsfeier

Soweit die Geschichte, die von Gabriele Abels und Julia Lepperhoff präsentiert wurde – ergänzt durch Anmerkungen von Alexandra Scheele, die durch die Veranstaltung führte, und mir selbst, die ich begrüßen durfte.

Brigitte Bargetz, Gundula Ludwig und Gabriele Wilde stellten die aktuelle Jubiläumsausgabe vor. Ein besonderer Bereich aus diesem Heft – 20 Jahre, 20 Fragen, 20 Feminist*innen – ist im Open Access kostenlos zugänglich.
Die Gleichstellungsbeauftragte Anke Gessner des gastgebenden WZB zeigte eindrücklich den Fortschritt, der eine Schnecke ist, auch mit Blick auf das Erreichte im Bereich der Wissenschaft mit Blick auf die Gleichstellung von Männern und Frauen. Nach wie vor, so das Resümee, geht die Schere dort auseinander, wo die Hierarchien höher werden: In der Wissenschaft, genau wie in Wirtschaft und Politik, bleibt der Frauenanteil deutlich unter den 50%.
Den Festvortrag hielt Birgit Sauer. Unter dem Titel „Engel der Geschichte. Ein Rückblick auf die Zukunft feministischer Politikwissenschaft“ begann sie bei Walter Benjamin, der in Paul Klees Bild „Angelus Novus“ den Engel der Geschichte sah, und führte bis in die feministische Gegenwart.
Gerahmt wurde die Veranstaltung nicht nur vom herrlichen Festsaal des WZB sondern musikalisch vom Pianisten Sorin Creciun und bei Wein und Häppchen nahm das Fest seinen weiteren Verlauf.
20 Jahre Femina Politica – 20 Jahre Kritischem Denken Raum geben, das wurde angemessen gefeiert!
Alle Fotos (c) 2017 Peter Steudtner, panphotos.org

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